Weißwein – vor allem im Sommer beliebt

Weißwein kann immer getrunken werden, aber ist besonders bei warmen Temperaturen zu leichten Gerichten wie Fisch oder Salaten beliebt. Weißwein wird aus hellen und roten Trauben hergestellt. Da sich die Farbstoffe nur in der äußeren Schale befinden, können auch rote Rebsorten verwendet werden, denn im Gegensatz zur Rotweinherstellung wird Weißwein aus dem Abpressen des Beerensaftes gewonnen – Weißweine haben somit stets eine hellgelbe oder auch sonnengelbe Farbe. Es gibt eine Vielzahl verfügbarer Rebsorten zur Weinherstellung und entsprechend eine sehr große Auswahl an Weißweinen. Die hellen Rebsorten werden in fast allen Weinregionen angebaut.
Die Herstellung eines Weißweins verläuft in den Stufen Rebelung, Pressen und Aromabildung. Bei der Rebelung werden die Stängel der Trauben entfernt. Der Reifeprozess findet in Weinfässern statt und wird in Flaschen vollendet, um das gewünschte Aroma zu erzielen. Im Gegensatz zu Rotweinen haben Weißweine einen kürzeren Reifungsprozess und auch eine kürzere Lagerzeit.

Als Grundbestandteil ist Weißwein in allen Schaumweinen enthalten. In Sekt und Champagner oder auch in verstärkten Weißweinen wie Sherry ist der Weißwein Grundelement. Der Federweißer als sehr beliebter Wein gehört unter anderem zu den nicht ausgegorenen Weißweinen. Süße Weißweine gewinnt man durch die Unterbrechung im Gärungsprozess, bevor der gesamte Mostzucker in Alkohol umgewandelt wird.
Die Verwendung roter Rebsorten ist in Weißweinen hoher Qualität mitunter ein „Muss“. Rote Trauben werden für Weißweine wie beispielsweise den Cuvee oder Pinot Noir verwendet.
Der Riesling als einer der bekanntesten deutschen Weine wird aus der weißen Riesling-Traube gewonnen. Chardonnay und Sauvignon Blanc sind im internationalen Kontext sehr beliebte Weißweine.
Große Weißwein-Anbaugebiete befinden sich in Spanien mit der Airenrebe und der Sultana-Rebe.

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